Spielerprofil
Mohammed al Anwar
ägyptischer Spieler
Vereine & Saisonen
Aufstellungen
| Datum | Heim | Gast | Position |
|---|---|---|---|
| 1920-09-05 | WAC | FAC | centre_forward |
| 1920-09-19 | Sportclub | WAC | right_wing |
| 1920-10-03 | WAF | WAC | inside_left |
| 1920-10-10 | WAC | Wacker | left_wing |
| 1920-10-24 | WAC | Admira | inside_right |
| 1920-11-12 | Vienna | WAC | right_wing |
| 1921-02-20 | Admira | WAC | inside_right |
| 1921-03-06 | Wacker | WAC | inside_right |
| 1921-03-13 | WAC | WAF | inside_right |
| 1921-04-03 | Vienna | WAC | inside_right |
| 1921-04-10 | Rapid | WAC | inside_right |
| 1921-05-29 | WAC | Rudolfshügel | right_wing |
| 1921-06-12 | FAC | WAC | right_wing |
| 1921-06-24 | Hakoah | WAC | right_wing |
| 1921-06-29 | WAC | Sportclub | inside_right |
Anekdoten & Zitate
Der Ägypter feierte sein erstes Spiel als Mittelstürmer/Verbinder des WAC und erzielte gegen den FAC nach einem Freistoß den Ausgleichstreffer - sein "durchaus scharfer Schuss" war für Heinrich Plhak nicht zu halten. Trotzdem war man mit seiner Gesamtleistung nicht zufrieden: er galt als "Fremdkörper" in der Mannschaft, der die schönen Kombinationszüge seiner Mitspieler oft zunichtemachte, wurde aber als schnell, intelligent, dribbelstark und schussstark beschrieben.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 276
Beim 1:2 gegen Simmering verlor der ägyptische Legionär seine Position als Mittelstürmer und musste rechter Verbinder spielen - er ließ alle Qualitäten der ersten Runde vermissen.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 319
Beim 2:2 gegen den Sportclub wurde er von allen WAC-Spielern noch "schwächer als schwach" betitelt, trotz zugeschriebenem Talent.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 446
Beim 2:2 gegen die Hertha wurde der ägyptische Flügelstürmer als bester Mann am Feld bezeichnet: "Anwar verfügt über ein originelles Trickrepertoire, Schnelligkeit, Wucht und Schuss. Er wäre im Innensturm der Praterleute eine Erlösung."
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 960
Beim 0:0 gegen die Vienna "vernebelte" der Stürmer die besten Einschussmöglichkeiten des WAC - hätte er die erste Großchance genützt, hätte das Spiel anders enden können.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 2703
Beim 9:5-Spektakel gegen Rapid traf der ägyptische Legionär gleich dreimal (zum 1:2, 1:3 und 5:3) - sein zweites Tor war ein sehenswerter Alleingang. Eigentlich wäre er der Held des Spiels gewesen, doch Josef Uridil stahl ihm mit sieben Treffern die Show. In der 85. Minute gab der dreifache Torschütze entkräftet auf und verließ das Spielfeld.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 2798
Nach disziplinären Problemen wurde der ägyptische Legionär für ein Spiel suspendiert - ein Umstand, der den WAC selbst schwächte, da er als einer der wenigen Aktivposten in der Offensive zählte.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 1222
Beim 2:0-Sieg gegen Wacker erzielte der Ägypter in der 65. Minute das 2:0 nach einem sehenswerten Alleingang.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 2216
Beim 1:0-Sieg gegen Admira erzielte der Stürmer in der 89. Minute den Siegtreffer, vorbereitet von Gustav Chrenka.
Quelle: Buch10 (Fußball Tagebuch Saison 1920/21, Austria Wien: Der erste violette Titel), Zeile 900
'Afrika den Afrikanern' – Glosse über sein Tempo und Können gegen Vienna, mit Ramses II. verglichen (Jan. 1923).
Quelle: Fußball Tagebuch 1922/23 (Buch12), Zeile ~2950
Erzielt am 16.09.1922 das Siegtor gegen Sportclub.
Quelle: Fußball Tagebuch 1922/23 (Buch12), Zeile ~700
Der ägyptische WAC-Spieler Mohammed al Anwar wird zunächst vom Publikum gefeiert, doch nachdem er einen Torhüter von Simmering im Spiel verletzt, schlägt die Stimmung schlagartig um: Aus Bewunderung wird offene Feindschaft, und Zuschauer rufen ihm 'Mörder' entgegen – ein Beispiel für die Wankelmütigkeit der Fangunst.
Quelle: Hakoah Wien: Der einzige Meistertitel - Fußball Tagebuch 1924/25 (Buch14.docx; Seitenzahlen im extrahierten Text nicht vorhanden)