Die Pioniere des österreichischen Ligafussballs
Die ersten fünfzehn österreichischen Meisterschaften 1911–1926
Mit der Einführung der Meisterschaft im Jahr 1911 begann ein neues Kapitel der österreichischen Sportgeschichte. Vereine wie Rapid, Vienna, WAF, Amateure, Rudolfshügel, Sportclub, Hakoah oder Simmering prägten eine Epoche, in der der Ligafußball seine ersten Helden hervorbrachte.
Diese Website widmet sich den Spielern, Vereinen und Geschichten der ersten fünfzehn österreichischen Meisterschaften. Im Mittelpunkt stehen Spielerbiografien, historische Tabellen und zahlreiche Anekdoten aus einer Zeit, in der der österreichische Ligafußball seine ersten Legenden hervorbrachte.
Begleitend dazu laden die Bücher dieser Reihe zu einer noch tieferen Reise in die Frühgeschichte des österreichischen Ligafußballs ein.
Die Buchreihe
Bücher zur Frühgeschichte des österreichischen Ligafußballs
Persönlichkeiten der Epoche
Ausgewählte Spieler
Die Mannschaften der Liga
Ausgewählte Vereine
Aus dem Bildarchiv
Historische Fotos
Aus dem Archiv
Saison 1925/26
ERSTES DOUBLE! Austria/Amateure 35Pkt. Hertha Wien steigt ab. Viele Vereine auf fremden Plätzen. Slovan ohne Heimplatz. BAC steigt auf. 13 Vereine.
Geschichten am Wege
Zufällige Anekdoten
Der damals 31-jährige Vienna-Spieler Heinrich 'Lintsch' Lenczewski zeichnete sich im Spiel Vienna - Amateure (2:1) besonders übel aus, als er den Amateure-Anhängern mehrmals mit einer Henkersgeste drohte. Er war damals bereits 3 Jahre mit der späteren Kommunalpolitikerin Josefine verheiratet, die zu den ersten weiblichen Gemeinderatsmitgliedern Wiens zählte. Heinrich Lenczewski starb im Februar 1934 an einem Herzinfarkt; unmittelbar nach seiner Einäscherung wurde Josefine Lenczewski aus politischen Gründen inhaftiert.
Friedrich Riedl am linken Flügel war stark, ging schneidig in die Zweikämpfe und brachte viel Schwung über links - er bereitete der Vienna über 90 Minuten große Kopfschmerzen.
Über Edi Bauer schrieb das Sporttagblatt nach dem Länderspiel gegen Süddeutschland, er sei "ästhetischer Genuss" gewesen - technisch besonders stark.